20.10.2011, 14:26 Uhr
Continentals neue Bremse MK C1 (Quelle: Hersteller)
Weniger ist mehr: Continental hat eine Bremse mit weniger Einzelkomponenten und höherer Leistung entwickelt. Bei der neuen MK C1 sind die Funktion der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers und des Regelsystems mit ABS und ESC in einem kompakten und gewichteinsparenden Modul zusammengefasst. Die elektro-hydraulische Bremse soll deutlich schneller als herkömmliche hydraulische Systeme Bremsdruck aufbauen.
Aufgrund der gestiegenen Leistung, der Rekuperationsfähigkeit und der kompakten Bauform, kann die MK C1 ohne Änderungen auch in Hybrid- oder Elektro-Fahrzeugen eingesetzt werden. Produktionsstart ist für 2015 geplant.
Anstelle des heute üblichen Unterdruckbremskraftverstärkers arbeitet in der MK C1 ein Elektromotor, der linear einen Zylinderkolben antreibt und damit die Funktion des Bremskraftverstärkers bei Fahrerbremsung sowie der aktiven Druckmodulation eines Schlupfregelsystems verbindet. Auch bei einem aktiven Druckaufbau muss hier wie bei einer Normalbremsung nur die bereits im Zylinder befindliche Bremsflüssigkeit unter Druck gesetzt werden. Hierbei wird der Bremsdruck deutlich schneller aufgebaut.
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Neben der Betätigung enthält das System auch das elektronische Steuergerät (ECU) und den Bremsdruck-Modulator, welche sonst Bestandteil eines separaten Schlupfregelsystems sind. Da die MK C1 keinen Unterdruckbremskraftverstärker benötigt, kann die heute in vielen Fahrzeugen benötigte Vakuumpumpe als Komponente des Bremssystems entfallen.
Wenn der Fahrer auf das Bremspedal tritt, erfasst das System über eine Druck-, Weg- und Geschwindigkeitsmessung den vom Fahrer angeforderten Bremsdruck. Diese Verzögerungsanforderung wird dann ohne Rückwirkung auf das Bremspedal durch den Elektromotor aufgebaut. Das Pedalgefühl wird durch eine ebenfalls in das Betätigungsmodul integrierte Feder-Dämpfer-Einheit erzeugt. Zusätzlich lässt sich auch die Charakteristik des Bremspedals hinsichtlich der Verzögerungszuordnung individuell in einem Fahrzeug anpassen.
Weiterhin kann auch während des Betriebs in Abhängigkeit von der Fahrsituation (z.B. Notbremsung) oder des Betriebsmodus (z.B. Sport) diese Zuordnung modifiziert werden. Durch den Entfall der Unterdruckpumpe und der hydraulischen ESC-Mehrkolbenpumpe sind die Hauptgeräuschquellen aus dem elektronischen Bremssystem eliminiert. Somit ist eine nahezu lautlose Bremsung möglich. Dies stellt einen deutlichen Komfortgewinn, speziell bei Elektro- und elektrisch fahrende Hybridfahrzeugen dar.
Im Unterschied zu einem rein elektro-mechanischen Bremssystem verfügt das System über eine hydraulische Rückfallebene, die dem Fahrer auch bei einem kompletten Systemausfall eine Abbremsung des Fahrzeugs bis zum Stillstand mit moderaten Pedalkräften ermöglicht.
Die Bremse baut jeweils nur den an den Rädern benötigten Druck auf. Gegenüber Systemen mit Druckspeicher spart das Energie: Entnimmt man aus einem Hydraulikspeicher fünf Prozent Druck, so muss die Pumpe zunächst die 95 Prozent Fülldruck im Speicher aufbauen, bevor sie diesen auffüllen kann. Die MK C1-Bremszylinder hingegen liefert nur so viel Prozent des möglichen Bremsdrucks wie tatsächlich auch benötigt werden.
Eine weitere Möglichkeit Energieverluste zu vermeiden wird durch den Einsatz des Pedalsimulators unterstützt. Durch ihn spürt der Fahrer immer die gleiche Kraft-Weg-Charakteristik am Pedal, während der Bremsdruckmodulator die verschiedenen Betriebszustände an den Radbremsen unbemerkt ausgleicht.
Quelle: Auto-Medien Portal
F1 Opa aus der Schweiss schrieb:
am 2. November 2011 um 19:58:42
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@ CD
Conti kennt jeder hat gute Klebereifen für gute Rundenzeiten und sind schön schwarz. Sag mal du der Alfred Teffke von Atta hat der nu
nich einen Zeitschrifteverlag ? Der hat doch MAD und Alfred Neumann erfunden oder ist das der Bruder ? Ate ist auch bekannt wenn man Be davor setzt !
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CD schrieb:
am 2. November 2011 um 11:51:22
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@et-zero
Bei Conti hat sich seit den 70ern einiges geändert! Ohne dass sie es bemerkt haben, wurde die Firma zu einem Konzern, der die
gesamte Fahrzeugtechnologiepalette von z.B. Fahrsicherheitssystemen, Fahrzeugvernetzung, Fahrwerkskomponenten, Fahrzeugdiagnose, Motorkomponenten etc. umfasst! Deshalb ist Conti in die Rubber-Group und die Automotive-Group aufgeteilt. Also: Bitte erst schlau machen, dann schreiben! Und Reifen machen sie immer noch! So wie früher, in den 70ern!
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vom Fach schrieb:
am 2. November 2011 um 04:35:12
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schnellere Bremse
Ich werde jetzt nach 70.000 km die vordere Bremsbeläge wechseln. Zuvor hatte ich weder von meiner Bremse noch von meiner
Unzufriedenheit etwas bemerkt. Außer daß mein Auto, ohne jeglichen Firlefanz gekauft, zuverlässig im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten sich abbremsen ließ. Mein erstes Problem wird jetzt sein, sind die neuen Bremsläge noch auf preislichem Kleinwagenniveau oder fahre ich ganz unbewußt schon ein Fahrzeug der oberen Klasse, mit ZGBK Bremshacken u. Habenwilllich's?
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