07.10.2010, 15:59 Uhr | t-online.de
Der neue Notbremsassistent von Volvo hat zum wiederholten Mal in diesem Jahr bei einer öffentlichen Präsentation versagt. Das berichtet die "Auto-Bild" in ihrer neuesten Ausgabe. Während einer Pressevorführung im September im italienischen Verona stieß ein Volvo V60 mehrmals mit einer Crashpuppe zusammen. Im Video rechts oben sehen Sie die peinliche Panne.
Der V60 ist die Kombiversion des S60. Die neuen Mittelklasse-Modelle werden von Volvo erst seit kurzem angeboten. Schon im Mai diesen Jahres gab es bei einer Testvorführung eine peinliche Panne mit einem Volvo S60. Damals rauschte ein Testwagen mit Tempo 30 ungebremst in einen Lastwagenanhänger. Das sollte das Notbremssystem "City Safety" eigentlich verhindern.
Der Bremsassistent soll den Fahrer bis zu Geschwindigkeiten von 30 km/h unterstützen und Auffahrunfälle vermeiden. Ein Laser in der Frontscheibe misst dazu den Abstand zum Vordermann und errechnet die Bremskraft, um das Auto bei zu dichtem Auffahren sicher abbremsen zu können. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug stillsteht oder langsamer fährt, interpretiert "City Safety" dies als bevorstehende Aufprallgefahr und bereitet das Bremssystem auf eine bevorstehende Bremsung vor. Falls der Fahrer nicht bremst, bremst das System automatisch, um einen Aufprall zu vermeiden oder zu mildern.
Bei einer Pressevorführung in Verona testete Volvo das neue System bei Fußgänger-Dummies. Nachdem das System bei vielen Versuchen zuvor erfolgreich funktionierte, scheiterte es bei einer Testreihe für australische Journalisten. Bei insgesamt zwölf Versuchen kollidierte der Wagen dreimal mit der Testpuppe. Bei zwei Versuchen reagierte das Bremssystem zu spät, bei einem Versuch funktionierte es überhaupt nicht.
Grund für den erneuten Patzer war laut Angeben von Volvo ein verrutschtes Stück Alufolie. Dieses wurde dem aufblasbaren Dummy auf den Fuß gelegt, damit das Radarsystem das Hindernis besser erkennen kann. Offenbar irritierte die Folie die Sensoren. Ein Volvo-Entwickler räumte auf Nachfrage gegenüber "Auto-Bild" ein, dass das System noch weiterentwickelt werden müsse. Beim gescheiterten Test im Mai diesen Jahres mit einem Vorserien S-60 war laut Volvo die schnelle Aufladung der Batterie für die Probleme verantwortlich. Das hatte damals den Computer lahmgelegt.
Quelle: t-online.de
Sven schrieb:
am 13. Oktober 2010 um 08:10:27
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VOLVOs Bremstest
so ein schmarrn - mercedes hat schon längst bewiesen, dass sie es nicht können.
Wenn aber der tatsächliche Kenner sich
anschaut, wie schnell die Australier hier gefahren sind
wird man erkennen, dass die 30 km/h bis zu denen das System sicher den Wagen zum stehen bringt,
deutlich überschritten wurden, Das System funtkioniert in 99 % aller Fälle - das bedeutet, von 100 möglichen
Verkehrstoten oder Schwerstverletzten werden 99 vermieden. Das bringt Mercedes nicht mal mit Hilfe von Autobild hin
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Sepp schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 18:14:10
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schlecht
Lasst die Assistentsysteme Mercedes entwickeln. Dann funktioniert es auch.
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Rundreifen schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 15:27:10
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Bremssystem von Volvo versagt
Oh toll noch mehr Technik im Auto! Reicht es nicht langsam? Abstandhalter, Abs, Dsp, Sci, Efi, u.s.w! Wer das
Fahrzeug nicht selbständig Längen kann der
gehört nicht hinters Steuer! Wer sich nur auf die Technik verlässt, der ist verlassen. Wenn genau diese Technik versagt, und Mann/Frau im Fahrzeug fest sitzt dann ist das Geschrei groß.
Aber ich habe Bordrechner mir kann das nicht passieren! Bla bla diese verfluchte Technik wird uns noch alle umbringen, dem Fortschritt sei dank.
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