05.09.2011, 10:05 Uhr | Werner Wagner
Der breite Lenker und die aufrechte Sitzposition hinter dem Tank vermitteln ein angenehmes, sicheres Gefühl für das Motorrad. Das Instrumentarium besteht nur aus dem Wesentlichen, und mehr als ein nüchternes und zweckmäßiges Arrangement erwartet man von diesem Typ Motorrad auch nicht. Die Emotionen kommen dann ganz von alleine, sobald die BMW R 1200 R erst einmal zum Leben erweckt wird.
Bauarttypisch schüttelt sich der Boxer kurz nach dem Start noch ein wenig, doch schnell geht die BMW ab, sobald man am Gasgriff die entsprechenden Befehle gibt. Der 110 PS starke Zweizylinder dreht willig hoch und bringt das 223 Kilogramm schwere Motorrad erstaunlich flugs auf Trab.
Das maximale Drehmoment von stattlichen 119 Newtonmeter liegt bereits bei 6000 Umdrehungen an, also muss man keine Drehzahlorgien veranstalten und auch die sechs Gänge nicht permanent wechseln, um zügig unterwegs zu sein. Bei knapp 8000 Touren regelt der Begrenzer dann endgültig ab. Das ergibt auf der Autobahn im sechsten Gang ein Maximaltempo von 220 km/h, das man auf der unverkleideten BMW erstaunlich ruhig erreichen und durchaus eine ganze Weile halten kann.
BWM zeigt erstmals die neue K 1600 GT auf der Straße, die 2011 auf den Markt kommt. Die Maschine beschleunig von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden. zum Video
Das wahre Leben spielt sich mit der R 1200 R aber auf Straßen jenseits der Autobahn ab. Natürlich macht auf der Roadster auch die Fahrt im Bummeltempo Spaß, aber weil sie so leicht in jede Kurve fällt, so sauber ihre Linien zieht, dabei kein bisschen nervös wirkt und den Piloten mit keinerlei unerwünschten Reaktionen überrascht, ist man doch schnell mal zügiger unterwegs als vielleicht geplant. Die Roadster wirkt gerade auf diesem Terrain deutlich leichter als die knapp viereinhalb Zentner, die sie tatsächlich auf die Waage bringt.
Wer dann noch die elektronische Fahrwerkseinstellung ESA (Aufpreis 680 Euro) an Bord hat und das Programm "Sport" wählt, muss sich sehr beherrschen, um nicht das Flensburger Punktekonto zu belasten. Dass die Bremsen exzellent und souverän verzögern, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, ebenso dass für das ABS 1080 Euro zusätzlich fällig werden.
Die insgesamt recht flotte Fahrweise hatte natürlich entsprechende Auswirkungen auf den Spritkonsum: Wir ermittelten einen Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern auf 100 Kilometer, so dass spätestens nach knapp 300 Kilometern der Tank wieder gefüllt werden musste. Die BMW kann aber auch anders: Auf einer gemütlichen Runde, auf der dennoch der Fahrspaß nicht zu kurz kommt, notierten wir einen Verbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometer. Ob langsam oder schnell: Das Tanken selbst wird zu einer sportlichen Angelegenheit, denn die Öffnung des 18-Liter-Spritbehälters liegt luftige 109 Zentimeter über dem Boden.
Insgesamt erweist sich die BMW R 1200 R als ein überraschend vielseitiges Motorrad, das viel mehr Emotionen hervorruft, als man möglicherweise auf den ersten Blick erwartet hat. So betrachtet ist der Grundpreis von 11.740 Euro, zu dem sich bei der von uns gefahrenen Version noch das 700 Euro teure Safety-Paket mit ABS und Stabilitätskontrolle und das Touring-Paket unter anderem mit elektronischer Fahrwerkseinstellung, Bordcomputer, Heizgriffe für 1120 Euro auf die Summe von 13.560 Euro addieren, letztlich gerechtfertigt. Auch wenn das Motorrad ziemlich nackig daherkommt.
Quelle: mid
BMW-Fahrer schrieb:
am 27. September 2011 um 20:20:56
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????
Opabike, Rentnerbike oder wie man auch immer BMW Motorräder nennt des is einfach nur lächerlich leute.. Wer wird den immer
Alpenkönig? BMW R1200R und wo bleiben die Sportler? Ich brauch auf der Landstraße keine 200 PS auf der Rennstrecke ises ganz was anderes da braucht man die PS.Wer mal 24h Rennen angeschaut hat, der weiß das ein Boxer siehe BMW HP2 Sport abgeht das manche 1000er kein land gesehen ham.. die jenigen die noch nie BMW gefahren sind rate ich es auszuprobieren.. Freude am Fahren
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Wolfgang schrieb:
am 19. September 2011 um 21:11:58
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BMW
Nochmal!! Die Technischen Werte sind ja richtig überzeugend. Lach. 110PS 119Nm und Spitze 220km/h? Puh.. Nicht das das zu wenig wäre,
aber das konnte ein anderer Deutscher Hersteller mit 2 Zylinder wesentlich besser. Und Aufrecht sitzend 220?? Ach herrje, Schafft das jemand? Nein, oder?! Da muss bestimmt ein Experte dran um das zu Fahren!! Ochje! Vielleicht sollte man das Motorradfahren, den Motorradfahrern überlassen. Motorräder müssen verkauft werden, egal an wen. Leider!
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Wolfgang schrieb:
am 19. September 2011 um 21:04:13
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BMW
Sieht ja nicht schlecht aus das Moped. Doch ne BMW hat für mich den GOLF-Charakter. Jedes 2. Motorrad das man bei Touren sieht, ist ne
BMW. Der Klang des Boxer´s ist gewöhnungsbedürftig und hat nichts was für mich ein Motorrad ausmacht. Es fährt eben. Ja, das mag sie ganz gut machen. Aber ich fahr eben Motorrad um Spaß zu haben. Mich interessiert kein Kraftstoffverbrauch, egal. Ich fahr gern was aussergewöhnliches, nichts was jeder Fährt und vorallem was, was Charakter hat, halt was dreckiges!
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