04.06.2010, 10:42 Uhr | Stefan Grundhoff
Größer, dynamischer und komfortabler als bisher kommt im November der neue BMWX3 auf den Markt. Nach nur sechs Jahren Bauzeit tritt die neue SUV-Generation gegen Audi Q5 und Mercedes GLK an. Der gefährlichste Gegner dürfte dabei aus den eigenen Reihen kommen.
Mit der ersten Generation des X3 war BMW lange Jahre allein auf weiter Flur, ehe die Wettbewerber nachzogen. Mehr als 600.000 verkaufte Einheiten sprechen für sich. Ab dem Herbst soll der Erfolg fortgesetzt werden. Bei der Optik orientiert sich der SUV-Neuling deutlich am größeren X5; mehrere Motoren teilt sich der X3 dagegen mit seinem kleinen Bruder X1. Der könnte sich in den ersten Jahren als stärkster Konkurrent entpuppen. Denn vielen Interessenten dürfte das preisgünstigere Kompakt-SUV in Sachen Dimension und Motorleistung reichen.
Mit einer Länge von 4,65 Metern ist der X3 um neun Zentimeter gewachsen. Mehr Länge, mehr Breite und mehr Höhe heißen trotz durchweg leistungsstärkerer Motoren jedoch nicht zwangsläufig mehr Gewicht. "Die Modelle wiegen zwischen 20 Kilogramm und 25 Kilogramm weniger als ihre Vorgänger", erklärt Heinz Krusche, seit Jahren für die Fahrdynamik im Hause BMW zuständig. So dürfte sich das Basismodell BMW X3 xDrive 20d mit seinem 184 PS starken Vierzylinder-Commonrail-Diesel mit 5,5 Litern Verbrauch auf 100 Kilometern zufrieden geben.
Trotzdem gibt es 210 km/h Spitze und ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmeter. Zu Marktstart wird der neue X3 zudem noch als xDrive 35i 306 PS und 400 Newtonmeter angeboten. Wie alle Sechszylinder ist das Top-Modell mit einer Achtgang-Sportautomatik kombiniert, die neben Schaltpaddeln am Lenkrad eine geänderte Software für mehr Fahrspaß bietet. Der X3 wird der erste BMW sein, der serienmäßig in allen Motor- und Getriebevarianten über eine serienmäßige Start-Stopp-Automatik verfügt. Zusammen mit den anderen Effizienzmaßnahmen sollen die Verbräuche im Vergleich zum Vorgänger so um rund 15 Prozent sinken.
Im Frühjahr 2011 wird das Motorendoppel um weitere Varianten ergänzt. So wird der X3 unter anderem einen Vierzylinder-Diesel mit 210 PS sowie einen Dreiliter-Reihensechszylinder mit rund 250 PS bekommen. Beide Triebwerke sind bereits aus X1 und anderen BMW-Modellen bekannt. Ebenfalls 2011 sollen zudem die neuen Vierzylinder-Benziner mit einfacher und doppelter Turboaufladung Einzug halten.
Die größte Stärke des Mittelklasse-SUV bleibt jedoch die Fahrdynamik. Dort hat der X3 nochmals deutlich nachgelegt. War die erste Generation nicht nur straff und sportlich, sondern gerade auf der Hinterachse polternd hart, so präsentiert sich die zweite Generation hier deutlich ausgewogener. Nick- und Wankbewegungen sind kaum spürbar und die neu entwickelte elektrohydraulische Lenkung ist in Sachen Präzision und Fahrbahnrückmeldung eine Klasse für sich.
Der Sechszylinderbenziner des X3 xDrive 35i dreht bissig und willig hoch, ehe er in einen hohen und somit verbrauchsgünstigen Gang der Achtstufen-Automatik wechselt. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die geringe Tendenz zum Untersteuern beim 1,8 Tonnen schweren X3 nochmals deutlich reduziert. So weicht die normale Kraftverteilung im Verhältnis von 40:60 bei flotter Fahrt deutlich zugunsten der Hinterachse ab und sorgt so für einen dynamischen Vortrieb, der den des mehr als 200 Kilogramm leichteren X1 nochmals übersteigt.
Im Vergleich zum mehr als erfolgreichen Vorgänger präsentiert sich der Neue im Innenraum deutlich wertiger und größer dimensioniert. So gibt es Anzeigen und Bedieneinheiten Im Stile von 5er und 7er; dazu mehr Schulter-, Bein- und Kniefreiheit. Jedoch ist die Beinauflage in der zweiten Reihe nach wie vor recht kurz und die Bank könnte gerade für längere Fahrten weicher gepolstert sein. Immerhin hat sich entsprechend den gewachsenen Abmessungen auch der Laderaum leicht vergrößert. Längst überfällig verfügt der X3 nunmehr auch über eine elektrische Heckklappe - leider nur gegen Aufpreis.
Der Preis für das Basismodell BMW X3 xDrive 20d dürfte mit rund 38.000 Euro auf dem Niveau des Vorgängers liegen. Das Top-Modell X3 xDrive 35i ist mit standesgemäßen Sonderausstattungen problemlos auf 60.000 Euro zu drücken. Zwar gibt es Ausstattungsdetails vollelektrische Ledersitze, Keyless Go, Festplattennavigation oder Head-Up-Display, jedoch werden Spurhalte-, Überhol- oder Nachtsichtassistenten ebenso außen vor bleiben wie ein Abstandstempomat.
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Quelle: mid
Gustav Klein schrieb:
am 7. Juni 2010 um 00:23:09
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BMW X3
Interessant dies wäre das optimale SUV um meinen Kunden die von mir gewohnte Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auch während der
Wintermonate weitestgehend zu Garantieren. Mein BMW X5 (E53) Bj.1999 ist mittlerweile schon in die Jahre gekommen, der X3 mit Vierzylinder-Dieselmotor werde ich mir sobald ich Zeit finde ansehen gehen.
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StVO schrieb:
am 6. Juni 2010 um 13:42:23
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X3
Sinn oder Unsinn solcher Autos... Die Frage stellt sich doch gar nicht. Die Hersteller müssen sich nach den Marktgegebenheiten richten.
Der Kunde verlangt danach, dann soll (muß) er es auch bekommen. An der nächsten Ecke steht ein Wettbewerber und bedient ihn. Die Liste nicht mehr existetierender Autohersteller ist lang. "Wir sind zwar pleite, aber wir haben ökologisch korrekt gehandelt..." Die Aktionäre werden es danken, die Mitarbeiter ebenso.
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Kikan schrieb:
am 5. Juni 2010 um 16:40:52
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X3 Effizeinz
Letzte Woche wurden bei uns alle Schlaglöcher vom Winter beseitigt. Deshalb verstehe ich den Sinn solcher Autos wie X5, X3,
Tuareg, Q5 Q7 nicht. Auch wenn man es sich leisten kann, so schlecht sind unsere Straßen doch nicht., dass ich ein schwer-fälliges SUV bräuchte. Würde ich z.B. im australischen Outback wohnen´, dann vielleicht. Aber da sind solche Autos einfach zu "nobel" also nicht praxistauglich. Für das Geld fahre ich lieber ein schickes BMW oder Mercedes Coupe und genieße das Leben.
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