11.03.2011, 11:45 Uhr | mid
Spezialbeschichtete Lärmschutzwand an der A1 bei Osnabrück (Foto: Baum/BASt)
Lärmschutzwände können möglicherweise viel mehr als nur Verkehrslärm schlucken. Mit einer entsprechenden Spezialbeschichtung sollen sie sogar Autoabgase unschädlich machen. Entsprechende Versuche laufen derzeit an der vielbefahrenen Autobahn A1.
Der Stickoxid-Belastung durch Autoabgase möchte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) jetzt mit einem Pilotprojekt zu Leibe rücken. Zu diesem Zweck ist jetzt die Beton-Lärmschutzwand an einem rund einen Kilometer langen Teilstück der A1 nördlich von Osnabrück mit Titandioxid beschichtet worden.
Diese Spezialfarbe soll laut einem Bericht des Automobil-Clubs Verkehr (ACV) die Fähigkeit besitzen, durch eine chemische Reaktion namens "Photokatalyse" die beim Verbrennen von Diesel oder Benzin entstehenden Schadstoffe zu neutralisieren. Schädliche Stickoxide (NOx), könnten durch Titandioxid-Partikel, die als Farbe auf die Betonwand aufgetragen werden, in Nitrat umgewandelt werden. Dieser Stoff, so die Hoffnung der projektbeteiligten Forscher von der Universität Kassel, könnte anschließend mit dem Regen einfach abgewaschen werden und keine Umweltschäden anrichten.
Bis 2050 sollen sämtliche Benzin-Autos aus den Städten verschwinden. Für Diesel soll es höhere Steuern geben. zum Video
Sollte das Verfahren erfolgreich sein, wäre das für die Umwelt ein echter Segen. Zwar hat man durch technische Fortschritte wie den Siegeszug der Katalysatortechnik die Stickoxid-Emissionen von Autos mit Verbrennungsmotor in den vergangenen 25 Jahren deutlich reduzieren können. Dennoch stoßen Pkw und vor allem Diesel-Lkw auf deutschen Straßen immer noch rund eine halbe Million Tonnen Stickoxide pro Jahr aus.
Diese Umweltgifte gefährden besonders die Gesundheit von Kindern und älteren Menschen. Zudem sind sie auch für die Schädigung der Ozonschicht mit verantwortlich. Im Rahmen des Pilotprojekts soll jetzt die Schadstoffkonzentration über einen mindestens zwei Jahre langen Zeitraum mit der Belastung an einem benachbarten Standort ohne beschichtete Lärmschutzwand verglichen werden.
Quelle: mid
Neodym schrieb:
am 15. März 2011 um 14:51:54
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Nitrate
Das ist alles schön und gut, aber ich glaube nicht, dass die ausgewaschenen Nitrate dem Boden in der Umgebung so gut tun, Dünger
basiert ja auch auf Nitraten und zu viel schadet der Umwelt dann doch wieder, halt auf andere Weise.
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dd schrieb:
am 11. März 2011 um 22:25:02
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vorm bashen schon lesen
die idee ist, dass der regen das auswäscht... ob das so toll funktioniert sei dahingestellt, aber man sollte sich im
klaren sein dass darüber zumindest gedacht wurde xD
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mini schrieb:
am 11. März 2011 um 17:39:32
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lärmschutzwand
das ist ja tol wenn sie den dreck schlucken und wenn sie voll sind werden sie sicher ausgeklopft und das bingt den firmen
für diesen service viel schöne euro lach da wird der nächste von unsern geldern zu multimilionar gemacht super weiter so wir steuerzahler zahlen das auch noch
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