18.04.2011, 09:32 Uhr
Die Preise für Kraftstoffe steigen und steigen (Foto: dpa)
Pünktlich zu den Osterferien steigen die Benzinpreise an den Tankstellen. Dieses Jahr ist die Empörung besonders groß, weil das Hoch beim Öl den Benzinpreis auf neue Rekordwerte treibt und die Autofahrer den Ärger über E10 noch nicht verdaut haben.
Nach einer Studie des ADAC ist Tanken sonntags im Schnitt um 3,4 Cent billiger als am Freitag. Superbenzin kostete an Sonntagen 2010 im Schnitt 1,387 Euro je Liter, an Freitagen 1,421 Euro – ein Unterschied von 3,4 Cent. Noch deutlicher fällt der Preisunterschied bei Diesel aus. So mussten die Autofahrer an Freitagen 1,231 Euro bezahlen, am letzten Tag der Woche hingegen nur 1,194 Euro. Der Preisvorteil für die Sonntagstanker beträgt demnach 3,7 Cent im Schnitt.
Der Montag war im vergangenen Jahr der zweitgünstigste Tag zum Tanken. Noch 2008 und 2009 war der Montag der billigste Tag. Die vorliegenden Durchschnittswerte zeigen, dass sich die Preise im Wochenverlauf nach einem regelmäßigen Muster entwickeln. Sie steigen von Montag bis Mittwoch deutlich an und fallen meist von Freitag auf Sonntag ab. ADAC-Experte Klaus Reindl rät sogar dazu, die Tageszeit zu beachten. Denn: Mittags und nachts sei Benzin preiswerter als im Berufsverkehr.
Der ADAC klärt Autofahrer über die anfallenden Straßengebühren auf und positioniert sich klar gegen weitere Steuern in Deutschland. zum Video
Der Benzinpreis richtet sich grundsätzlich nach der Entwicklung beim Rohstoff Öl, aber auch Angebot und Nachfrage spielen eine Rolle. Preiserhöhungen zu Hauptreisezeiten wie Ostern oder den Sommerferien sind daher eigentlich keine Überraschung. Allerdings: Ein echter Markt mit jeder Menge Wettbewerb ist die Mineralölbranche nicht.
Wenige Konzerne geben den Ton an, Experten sprechen von einem Oligopol. Hinzu kommt, dass die Unternehmen häufig die gesamte Lieferkette von der Ölquelle über die Raffinerie bis zur Tankstelle kontrollieren - ihnen also niemand so einfach dazwischenfunken kann.
Das Bundeskartellamt übersucht daher seit Jahren, ob die Benzin-Multis die Preisentwicklung untereinander absprechen, damit alle davon profitieren - zum Schaden der Autofahrer. Dazu untersucht die Behörde die vielen Mini-Preisbewegungen an Hunderten Zapfsäulen, Ergebnisse sollen nun endlich im Mai vorliegen.
Quelle: AFP , dpa
Autofahrer schrieb:
am 1. August 2011 um 17:53:17
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Überholt
Wie kann man einen so veralteten Bericht im August 2011 noch ins net stellen? Außerdem ist das Untersuchungsergebnis des ADAC
völlig falsch! Den günstigsten Spritpreis gibt es eindeutig immer Montag mittags!
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XMastersz schrieb:
am 9. Mai 2011 um 17:42:02
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Hohe Preis zuu den Ferien
Wie jedes Jahr war der Spritpreis zu den Ferien wieder hoch gegangen. Komisch das die Ölmultis das immer
bestreiten. Nach den Ferien ging der Preis bereits schon um 10 Cent runter. Ölmultis = Verbrecher.
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Dominik schrieb:
am 30. April 2011 um 18:54:11
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Benzinpreise
Ich tanke bei unseren Nachbarn(Franzosen), im Schnitt spare ich pro Liter zwischen 12-15Cent.Das sind bei 50 Litern
7,50€!!!!!! Ich sehe das nicht mehr ein diese Abzockerei an den deutschen Tankstellen.
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