25.04.2011, 14:20 Uhr | dpa, AFP, dapd
Die Preiskapriolen an der Tankstelle werden immer verrückter (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Preisschock an der Tankstelle: 9,99 Euro kostete ein Liter Superbenzin am Ostermontag an einer Esso-Tankstelle in Filderstadt bei Stuttgart. Zwei Kunden fielen an der Kasse aus allen Wolken, riefen die Polizei, mussten aber schließlich doch bezahlen. Nun bekommen die Betroffenen das Geld zurück.
Eine Frau sollte für 20 Liter Superkraftstoff rund 200 Euro bezahlen. Ein anderer Kunde tankte 10 Liter und sollte rund 100 Euro hinblättern.
Der Tank für Superbenzin sei leer gewesen, deshalb sei der Tankwart vom Ordnungsamt angewiesen worden, den Leerstand anzuzeigen, begründete eine Esso-Sprecherin die Aktion an der Tankstelle. Hätte der Tankwart null Euro ausgepreist, hätte es sich um ein unzulässiges Lockvogelangebot gehandelt. Um Kunden davon abzuhalten, weiter Super zu tanken, habe er daher den Preis auf 9,99 Euro heraufgesetzt.
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Die beiden Kunden hätten dies jedoch offenbar nicht bemerkt und trotz der Warnschilder Super getankt. Durch das automatische Abrechnungssystem, das die Zapfsäulen mit der Kasse verbindet, hätten sie die zu hohe Summe zunächst an der Kasse zahlen müssen. Man werde die Beträge selbstverständlich zurückerstatten, erklärte eine Esso-Sprecherin.
Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" berichtet, sowohl Super, Superplus als auch der Bio-Sprit E10 könnten in den kommenden Tagen vorübergehend ausverkauft sein. Dies hätten die großen Ölkonzerne der Zeitung bestätigt. Als Gründe wurden "die Anpassung des Vertriebs und der Produktion an die veränderte Nachfrage" genannt. Demnach kämpft die Mineralölwirtschaft mit logistischen Problemen, weil viele Autofahrer weiterhin nicht den neuen umstrittenen Kraftstoff E10 tankten.
Hinzu kommt den Angaben zufolge die derzeitige Umstellung der Tankstellen von sogenanntem Winter- auf Sommerbenzin, in dem sich bei höheren Temperaturen weniger Dampfblasen bildeten. Die Umstellung sei vor allem deshalb kompliziert, weil das Osterfest mit seinen Fahrverboten für Tanklastwagen und seinem hohen Verkehrsaufkommen in diesem Jahr nur eine Woche vor dem Umstellungsstichtag liege.
Dazu sagte ein ADAC-Sprecher, das Fahrverbot für die Tanklaster habe es bereits in den vergangenen Jahren gegeben. Die Umstellung von Winter- auf Sommerbenzin sei deshalb kein Problem, weil diese allmählich vor sich gehe. "Das ist ein schleichender Prozess", sagte der Sprecher. Denkbar sei allenfalls, dass Benzin vorübergehend an einzelnen Standort knapp werde. Generell konnte der ADAC über Ostern keine Engpässe beim Benzin feststellen. Entsprechende Berichte seien "Panikmache" gewesen, so der Sprecher .
Quelle: dapd , t-online.de , AFP , dpa
ich bins nur schrieb:
am 28. April 2011 um 10:54:02
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9,99
Wie kann der E10 Kraftstoff ausverkauft sein, wenn ihn doch angeblich Niemand tankt?
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Andre schrieb:
am 27. April 2011 um 11:31:18
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Es reicht
Aral- das wars- ich werde nicht mehr bei diesem Konzern tanke. Dies betrift auch BP.
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Karl schrieb:
am 27. April 2011 um 11:28:02
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Was läst man sich noch alles gefallen
Damit lodet man aus wie weit man den Kunden und Bürger noch ausquetschen kann. Und der Staat macht mit. Das Fass ist bald voll.
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