28.01.2011, 11:38 Uhr
Sie denken, ein Porsche Cayenne im Rückspiegel sähe aggressiv genug aus? Für manche ist das noch viel zu harmlos. Die japanische Firma Invader baut einen Lexus zum Monster-SUV mit 600 PS um.
Extrabreite Front, Lufteinlässe im XXL-Format und gewaltige Felgen – der Invader L60 gibt den brutalen Asphalt-Macho. Beim dem riesigen SUV muss man an die Schlüsselszene aus den Krieg der Sterne-Filmen denken: Oberschurke Darth Vader baut sich drohend vor Luke Skywalker auf und lässt mit dem Satz "Luke, ich bin dein Vater“ das Blut in den Adern gefrieren. Der Invader sieht aus, als würde er mit seinem Kühlergrill Kleinwagen durch den Wolf drehen und am Heck aus den Doppelendrohren wieder ausspucken.
Schon der Name Invader (Eindringling) ist Programm: "Das soll natürlich aggressiv und kraftvoll klingen“, sagt Dimitry Krivtsov, Verkaufsleiter der Tuningschmiede. BMW X5 oder Porsche Cayenne sehe er trotzdem nicht als Konkurrenten an, schließlich sei der fünf Meter lange L60 ja deutlich größer als die deutschen Geländewagen.
Qatar Motor Show: Die Liebe der Araber zu exklusiven Automobilen ist nach wie vor ungebrochen. zum Video
Die noch junge Firma Invader kommt aus Japan, die Basis für den L60 ist der in Europa kaum bekannte Lexus LX 570. Die Tuner bestücken das Basisauto mit einem umfangreichen Bodykit samt üppiger Schweller und Trittbretter, einer neuen Front und vergoldeten 22-Zoll-Felgen. Der Umbau erfolgt in Handarbeit im japanischen Nagoya.
Die Bodenfreiheit des Allradlers schrumpft mit den Anbauten natürlich enorm und die Offroad-Fähigkeit ist gleich Null, aber der L60 ist ja auch zum Angeben auf den Boulevards von Dubai, Moskau oder Malibu gedacht. Und damit man beim Ampelsprint nicht gegen den Cayenne auf der Nebenspur verliert, blasen die Tuner den V8-Motor des Lexus mächtig auf.
Ein Kompressor und eine geänderte Abgasanlage steigern die 383 Serien-PS des 5,7 Liter großen V8-Motors auf 600 Pferdestärken. Den Spurt von auf 100 Km/h schafft der L60 laut Datenblatt in 5,5 Sekunden. Im Innenraum wartet eine auf die Wünsche des Kunden zugeschnittene Lederausstattung mit Zierteilen aus Karbon, Aluminium und anderen Materialien.
Als Kundschaft peilen die Nippon-Tuner Käufer im Alter zwischen 30 und 40 an, die sich exklusive Autos als teures Hobby leisten. "Niemand kauft unsere Fahrzeuge als Erst- oder Familienauto“, sagt Dimitry Krivtsov. Vom Modell L60 sollen nur 100 Stück gebaut werden, 15 wurden bereits montiert. Umgerechnet muss man rund 145.000 Euro für eins der Monster-SUVs auf den Tisch legen.
Auf der Automesse in Katar war der erste von drei mitgebrachten Wagen schon verkauft, bevor Invader seinen Stand aufgebaut hatte. Limitierte Modelle sind im Mittleren Osten der letzte Schrei. Porsche legt den Panamera in einer auf 66 Autos begrenzten "Middle East Edition" auf, AMG lockt die reichen Scheichs mit dem auf 100 Exemplare limitierten G55 "Arabia Limited Edition“.
Der L60 soll für die Firma Invader nur der Einstieg in die Welt der Monster-SUVs sein. Verkaufsleiter Krivtsov träumt bereits von zwei neuen Modellen, von denen eins kleiner und das andere noch größer als der L60 ausfallen sollen. "Beide Projekte basieren wieder auf japanischen Fahrzeugen, eins davon auf einem Toyota“, verrät Krivtsov.
Ihre Europapremiere wollen die Tuner auf dem Genfer Salon im März feiern. Zunächst touren sie aber durch die Emirate und die Golfstaaten. Dort ist schließlich mit zahlungskräftiger Kundschaft zu rechnen, der Spritverbrauch spielt keine Rolle. "Hier müssen manche Leute ja nicht einmal arbeiten, um sich so ein Fahrzeug leisten zu können“, so Dimitry Krivtsov auf der Automesse in Katar.
Der Mittlere Osten sei neben Russland und den USA der wichtigste Absatzmarkt für den L60. Im April will die Firma eine Niederlassung in Moskau eröffnen. In der Heimat Japan dagegen ist die Invasion der PS-starrenden Luxuskreuzer kein solches Kinderspiel: "Da sind die Spritpreise einfach zu hoch“, sagt Krivtsov.
Quelle: Press-Inform
UPSS schrieb:
am 19. Februar 2011 um 18:04:27
(0)
(0)
Invader
Ein Schlecksus mit Invader getuntem AMG-Aggregat??
Da freut sich der Emir und denkt nehm ich den hier!
Kommentar melden
FD53 schrieb:
am 3. Februar 2011 um 20:55:14
(0)
(0)
Autokauf
Weltweit kaufen sich immer mehr Leute ein Auto, was sie eigentlich nicht brauchen. Das Auto bezahlen sie dann meistens mit dem Geld,
was sie garnicht haben. Und beeindrucken wollen sie mit diesen Protz-Kisten genau jene lieben Mitbürger, die sie überhaupt nicht mögen. Noch Fragen? Macht man weiter so. Ihr könnt doch sowieso nicht anders. Und mich selbst stört es ganz weit oben in meiner Dessault Falcon 7X sowieso nicht.
mehr
Kommentar melden
1123 schrieb:
am 3. Februar 2011 um 14:59:28
(0)
(0)
RT
zu 1. manche haben auch gar keinen Geschmack!Leider!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special