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Gran Turismo S Automatik: Für die sportliche Reise
08.05.2009, 12:03 Uhr | Peter Eck / mid
Maserati Gran Turismo S (Foto: Maserati) In einer neuen Automatik-Version wird der Maserati Gran Turismo S zum komfortablen Reisesportwagen. Zum Preis von 121.240 Euro gibt es neben dem formidablen Ferrari-Achtzylindermotor mit 440 PS eine ZF-Sechsgangautomatik und ein sanfter arbeitendes Fahrwerk. Neben der bisherigen Version mit automatisiertem Schaltgetriebe und dem bereits mit der Automatik ausgerüsteten Basismodell mit 405 PS ist der Gran Turismo S Automatik die dritte Version des 2+2-Sitzers.
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Mehr Komfort in der Automatik-Version
Im Gegensatz zum sehr sportlich ausgelegten Gran Turismo S mit dem von Ferrari übernommenen automatisierten MC Shift-Getriebe wurde die Automatik-Version etwas komfortabler ausgelegt und kommt so dem Ideal eines prächtig motorisierten, gleichzeitig jedoch auch komfortabel und souverän zu fahrenden Reisesportwagens recht nahe.
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Reisesportwagen schafft 295 km/h
Bei Bedarf zeigt natürlich auch dieser Maserati seine Krallen. Auf den Gasstoß reagiert der Motor mit herrlichem Fauchen und treibt das Coupé in fünf Sekunden auf Tempo 100. Ein Großteil der maximalen 490 Newtonmeter liegt über das gesamte nutzbare Drehzahlband an, so dass es nie an Durchzug mangelt. Und wer will, kann den Italiener auf bis zu 295 km/h beschleunigen.
Technische Daten Maserati Gran Turismo S Automatik
Motor | 4,7-Liter-V8-Benzinmotor mit 440 PS |
Maximales Drehmoment | max. Drehmoment 490 Nm bei 4.750 U/min |
Höchstgeschwindigkeit | 295 km/h |
0-100 km/h | 5,0 s (Super Plus) |
Verbrauch | 15,2 Liter/100 km |
CO2-Ausstoß | 354 g/km |
Schadstoffnorm | Euro 5 |
Preis ab | 121.240 Euro |
Entspanntes Gleiten
Doch das ist eigentlich nicht die Welt dieses Fahrzeugs, es verleitet vielmehr zur genussvoller Fortbewegung und zu entspanntem Gleiten. Dadurch wird auch der Verbrauch erträglicher, der schon offiziell bei 15,2 Litern liegt. Das entspricht 354 Gramm CO2 pro Kilometer oder dem Ausstoß von etwa drei modernen Kompaktwagen. Zur Beruhigung der Bedenkenträger: Mit in diesem Jahr wohl weltweit verkauften rund 7000 Maserati und relativ geringen Jahresfahrleistungen trägt die Traditionsmarke nicht wesentlich zur Klimaerwärmung bei.
Bremse erweist sich die Spaßbremse
Von allen drei Gran Turismo-Versionen macht diese dritte am meisten Spaß. Der 4,7-Liter-Achtzylinderbenziner mobilisiert im Vergleich zum 4,2-Liter-Motor des Basismodells spürbar mehr Kraft und Drehmoment. Die Wandlerautomatik sorgt für ruckfreie Gangwechsel, fast immer im richtigen Moment. Als Spaßbremse entpuppt sich aber die Bremse. Sie spricht zu spät an, lässt sich nicht exakt dosieren und sorgt angesichts der Potenz dieses Fahrzeugs eher für Unsicherheit. Schade, denn durch die ideale Gewichtsverteilung von 49 Prozent auf der Vorderachse und 51 Prozent hinten bringt das Coupé eigentlich alle Voraussetzungen für viel Fahrspaß mit.
Zumal Maserati hier serienmäßig das sogenannte Skyhook-System mit sich automatisch anpassenden Gasdruckstoßdämpfern spendiert.
Fazit
Der Maserati Gran Turismo S Automatik mag im Moment nicht gerade ideal in eine Zeit passen, die kein Verständnis für Fortbewegung um ihrer selbst willen hat. Aber auch in der vielbeschworenen Krise sollte manchmal nicht das Ziel, sondern der Weg zum selbigen zumindest eine Option sein. Für Menschen, die sich mit diesem Gedanken anfreunden können, ist dieser Maserati eine gute Wahl.
Bewertung
Positiv | | | Negativ | |
+ | sanft schaltende Automatik | | - | schlecht dosierbare Bremsen |
+ | Reisequalitäten | | - | hoher Verbrauch |
Peter Eck / mid