14.12.2010, 11:51 Uhr
Neuer VW Passat (Foto: VW)
Die Deutschen geben im kommenden Jahr beim Kauf eines neuen Autos einer Studie zufolge voraussichtlich so viel Geld aus wie nie zuvor. 2011 werde der Durchschnittspreis je verkauftem Neuwagen die Schwelle von 25.000 Euro überschreiten, teilte das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen am Dienstag mit. Spätestens Ende kommenden Jahres werde sich damit nach dem Abflauen der Spätwirkungen der Abwrackprämie der langjährige Trend immer weiter steigender Ausgaben für Neuwagen fortsetzen.
Bereits in diesem Jahr hätten die Verbraucher schon wieder mehr Geld für neue Autos ausgegeben, nachdem 2009 der Durchschnittspreis je verkauftem Neuwagen im Zuge der Abwrackprämie massiv zurückgegangen war. Für ein neues Auto hätten die Deutschen in den ersten neun Monaten bis September im Schnitt 24.752 Euro investiert.
Dies seien fast 3000 Euro oder knapp 14 Prozent mehr gewesen als noch 2009. Die Deutschen kauften nach Ende der Abwrackprämie "wieder größere und hochwertigere Autos", erklärte CAR-Experte Ferdinand Dudenhöffer.
Im vergangenen Jahr hatte die Abwrackprämie von 2500 Euro beim Kauf eines neuen Autos einen regelrechten Verkaufsboom bei Kleinwagen ausgelöst. Gleichzeitig sank damit aber auch der Durchschnittspreis je verkauftem Neuwagen, weil Kleinwagen deutlich günstiger sind als größere Autos. Oberklasse-Hersteller wie BMW, Audi oder Daimler indes profitierten kaum von dem Verschrottungsbonus für Altfahrzeuge.
Der Automarkt in Deutschland sei mit den gestiegenen Durchschnittskosten in den ersten neun Monaten wieder "zur Normalität zurückgekehrt", erklärte Dudenhöffer. Von Oktober bis November sei die Zahlungsbereitschaft der Deutschen für Neuwagen womöglich sogar noch weiter gestiegen und liege fast wieder gleichauf mit der von 2008.
Das Institut rechnet für 2011 jedoch mit einer Markterholung aufgrund guter Konjunkturwerte und einer Abschwächung der Auswirkungen der Abwrackprämie. Die Renditen der Hersteller und Händler werden wieder steigen, das Rabattverhalten am Markt wird sich abschwächen. Das heißt für die Kunden: Damit könnten Neufahrzeuge in den nächsten Monaten etwas teurer werden.
Quelle: AFP
Jürgen schrieb:
am 28. März 2011 um 17:38:22
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@Thomas, Dortmund
gebe dir zu 100 % Recht ! Lieber eine gebrauchte Oberklasse, als ein neuer Golf/Opel oder wie sie alle heißen.
Fahrt doch
mal einen 5er oder 7er mit ca. 6 Jahren auf dem Buckel, da hat man definitiv mehr Auto für das gleiche Geld.
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Carcycle schrieb:
am 28. März 2011 um 16:37:07
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Autokauf
Autos sind ohnehin schon sehr teuer. z. B. bei Audi beginnen die Preise für ein Standardmodell ab 42.000 Euro!!! aufwärts. Da frag
ich mich, was ich in DM Zeiten für ein Auto hätte dafür bekommen können. Verrückt nicht wahr, wie alles "über Nacht" teuer geworden ist. Nach drei Jahren sind über 20.000,- Euro verloren. Für die meisten der Otto Normal Bürger unbezahlbar. Eine Neuanschaffung sollte demnach das ultima ratio sein. Bei den Preisen wird es einem schwindelig!
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Auto-Ranitzki schrieb:
am 2. Januar 2011 um 23:41:43
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Neuwagenpreise
Die Rabatte sind doch schon längst in den Listenpreisen mit einbezogen. Bei neuen Autos & Immobilien setzt nämlich bei
vielen der Verstand aus. Die Händler wissen das und geben inzwischen ungern Preisnachlässe über 10%, da schon seit Mai 2010 die Wartezeiten auf einen Neuwagen zwischen 3 und 6 Monate betragen. Und das nicht nur bei deutschen Herstellern, die ihre Kapazitäten schon runterfahren wollten, damit die Preise stabil bleiben. 50% Anteil hat nämlich die hohe Nachfrage aus Asien.
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