09.09.2010, 12:36 Uhr | mac/kg
Die Deutschen haben nach dem Abwrackprämien-Jahr 2009 einer Studie der Universität Duisburg-Essen zufolge ihre Liebe zu PS-starken Autos wiederentdeckt. Die Neuwagen, die in den ersten sieben Monaten des Jahres verkauft worden seien, hätten im Schnitt Motoren mit einer Leistung von knapp 130 Pferdestärken gehabt.
Seit Jahren kauften die Deutschen zwar Autos mit immer mehr PS. 2009 allerdings sei dieser Trend erstmals seit über 15 Jahren gebrochen worden. Grund dafür war demnach die Abwrackprämie für Altautos, die einen massiven Verkaufsboom bei Kleinwagen ausgelöst hatte.
Mit ihrer PS-Liebe lägen die deutschen Autokäufer im europäischen Spitzenfeld, heißt es in der Studie unter Federführung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer. Im EU-Schnitt seien die bislang in diesem Jahr zugelassenen Autos nur mit 111 PS ausgestattet gewesen. Leistungsstärkere Wagen in Europa kauften nur die Schweden, Luxemburger und Schweizer. Die Schweizer lägen mit durchschnittlich 143 PS an der Spitze, in Schweden hätten Neuwagen im Schnitt 141 Pferdestärken.
Das durchschnittliche PS-Niveau unter den in Deutschland verkauften Marken sei insgesamt sehr unterschiedlich, teilte Dudenhöffer mit. Die Sportwagen von Porsche lägen mit im Schnitt 360 PS an der Spitze der Neuwagen, gefolgt Jaguar (292 PS), BMW (186 PS), Audi (175 PS) und Mercedes (168 PS). Die mit den wenigsten PS umweltfreundlichste Marke sei der Stadtflitzer Smart mit durchschnittlich 71 PS, gefolgt von Fiat (86 PS) und Toyota (108 PS).
Unter den unterschiedlichen Antriebsformen seien Hybrid-Autos, die sowohl mit Benzin als auch elektrisch angetrieben werden, mit 164 PS nach wie vor die am stärksten motorisierten, teilte Dudenhöffer mit. Dies liege daran, dass neue Technologien typischerweise in aller Regel erst in teuren Autos eingesetzt würden, die von einer zahlungskräftigen Kundschaft gekauft werden. Danach wird die Technik demnach erst auf kleinere Modelle übertragen. Dieselfahrzeuge, die oft in Geländewagen eingesetzt werden, hätten im Schnitt 148 PS, Erdgasautos 123 PS, Benziner 118 Pferdestärken und Flüssiggas-Autos 110 PS.
Quelle: AFP
vassi ffm schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 18:51:19
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viele PS
Vernunft ist doch anders! Man braucht einfach2 Autos. Einen kleinen sparsamen für die Stadt--kleiner Preis, sparsam, immer einfach
für ne Parklücke. Spart Abnutzung und Km für den Boliden zu Hause. Den nimmt man dann fürs Heizen, Reisen ect.. Unterm Strich hat man 2 Autos, spart aber mehr Geld als mit nur einem Großen!
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vassi ffm. schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 18:35:25
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PS
Wer sich ein großes teures Fahrzeug leistet ist auf keine Prämie angewiesen. Die Verkaufszahlen schossen natürlich hoch, da haben sich
leute ein neues Auto gekauft die dies ohne diese Prämie nie gemacht hätten. Ach ja-PS! Was sagt das noch aus. Bei den Gewichen der heutigen Fahrzeuge "verbrennen" die Pferdchen doch! EIN Golf GTI der ersten Stunden hatte 8 Sekunden von 0 auf 100 gebraucht. Heute geht dqs nur mit 170 PS und mehr. Die Autos müssen leichter werden!
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Christian schrieb:
am 15. September 2010 um 17:59:59
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PS
Es nutzt alles nichts. Mittlerweile ist Deutschland zu einem Land der Kleinwagen
"verkommen". Italien und Frankreich lassen grüßen.
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