27.01.2012, 12:09 Uhr
Zulassungen mit einem H-Kennzeichen werden bei Pkw zurzeit stark nachgefragt. Verzeichnete das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg zum 1. Januar 2010 noch einen Bestand von 188.360 Kfz mit H-Kennzeichen, waren es ein Jahr später bereits 208.313 Autos. Die Zahlen werden auch in diesem Jahr steigen, den nun können auch die interessanten Modelle aus dem Autojahrgang 82 das begehrte Kennzeichen bekommen. Wir zeigen Ihnen die neuen Autoklassiker.
So steht der Mercedes 190 vor dem Einstieg in die H-Schild-Szene. Die Schwaben hatten 1982 mit dem W 201 den Einstieg in eine neue, kleinere Klasse unterhalb des Mercedes 200, der früheren E-Klasse, gewagt, um auch für sich die schnell wachsende Zielgruppe des 3er BMW zu erschließen. Das Design der 4,40 Meter langen Limousine, die der Hersteller als "kompakt" bezeichnet hat, stammte vom legendären Chef-Designer Bruno Sacco, der mit dem "Baby-Benz" die Designsprache der Marke radikal verändert hat.
Zum Modellstart 1982 bot Mercedes den 190 in zwei Motorvarianten an: Einmal als Einstiegsvariante mit dem 90 PS starken 1,9-Liter-Benziner mit Vergaser und den 190E mit Einspritzung und 122 PS. Bis 1993 hatte Mercedes 1.879.629 Exemplare des 190 in insgesamt 20 Motorvarianten gebaut. Da 53 Prozent der Gesamtproduktion einen deutschen Käufer gefunden haben, ist ein starker Zuwachs der 190er-Familie im H-Reich zu erwarten.
Porsche-Fans können sich auf den 944 freuen. Porsche stellte den Sportwagen zwar bereits Ende 1981 vor, in Kundenhand kam der große Bruder des 924 jedoch ab 1982. Mit dem 944 landeten die Zuffenhäuser auf Anhieb einen Treffer, der alleine im ersten Jahr rund 30.000 Bestellungen auslöste.
Er ist Haute Couture für die Straße und zugleich Herzensbrecher sowie Frauenschwarm. In fast 20 Jahren verkaufte er sich 443.000 Mal. zum Video
Einen sicheren Rang in der Autogeschichte gebührt auch dem Ford Sierra. Die auf dem Pariser Autosalon am 30 September 1982 vorgestellte Limousine aus Köln stellte für die Marke ein revolutionärer Schritt dar. Die 4,40 Meter lange Mittelklasse setzte auf ein Schrägheck, eine aerodynamisch optimierte Karosserie mit einem vor 30 Jahren bemerkenswerten cW-Wert von 0,34.
Als Nachfolger des extrem konservativen Taunus sorgte der Sierra für eine regelrechte Kulturrevolution, die anfangs manchen potentiellen Kunden mit der futuristischen Karosserieform abschreckte. Das Motorenangebot spannte sich von 65 PS beim 1,6-Liter-Vierzylinder bis zum 2,8-Liter-V6 mit 150 PS. Der seltene Sierra Cosworth mit 204 PS starkem Turbo muss noch bis 2016 auf sein H-Kennzeichnen warten.
Auch Kleinwagen-Fans kommen auf ihre Kosten. Opel brachte 1982 mit dem Corsa endlich die adäquate Antwort auf den VW Polo auf die Straße, der sich bereits seit 1975 als Kleinwagen auf allen europäischen Märkten etabliert hatte. Der 3,60 Meter kurze Winzling aus dem GM-Konzern entstand in Spanien im Werk Saragossa, nach der Maueröffnung durften auch die Werktätigen in Eisenach Hand an den Corsa legen. Die Motorvarianten der ersten Tranche spannten das Leistungsangebot von 45 PS bis 70 PS.
Dazu bietet der Jahrgang 82 weitere Klassiker. Auch manches Auto von japanischen Herstellern kann sich auf ein weiteres Autoleben mit dem H-Kennzeichen steuerbegünstigt und mit preiswertem Versicherungstarif freuen. Vorausgesetzt, die Autos befinden sich in einem guten technischen und vor allem originalgetreuen Zustand.
Quelle: mid
Richard Nix. schrieb:
am 16. Februar 2012 um 19:31:48
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@Bernd
ich habe soeben den Daumen nach oben bei Dir gedrückt. Doch gerade ist mir eingefallen, dass ein Honda Civic niemals ein
H-Kennzeichen erhalten wird. Der Grund? Japanische Autos haben keinen Kultstatus. "Es lebe die deutsche, französische und englische Automobilkultur"
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190 E Fahrer schrieb:
am 11. Februar 2012 um 13:33:46
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Qualität
Stellt euch vor meine Batterie hat in diesen kalten Tagen schlapp gemacht, also austauschen lassen, der Meister war total erstaunt,
daß war noch die erste Batterie seit Erstzulassung 1989, hab jetzt 480.000 KM auf der ersten Maschine und mach dieses Jahr die halbe Million voll und einen Champagner darauf auf.
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Autofreund schrieb:
am 11. Februar 2012 um 13:08:08
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80er Jahre
Ich fahre jeden Tag mit meinem Opel Kadett Bj. 1987 zur Arbeit. Ein absolut zuverlässiges Auto. Ich hatte bisher noch keine
Pannen oder größere Probleme mit dem Auto. Auch der Rost hält sich kurioserweise bei dem Auto zurück, alles noch ungeschweißt. Ein paar Pickel sieht man, aber die stören mich nicht Wichtig ist die Technik - und die arbeitet gut. Instandsetzungsarbeiten jeglicher Art sind mit wenigen Handgriffen erledigt. Aus heutiger Sicht ein Traum.
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