11.02.2010, 12:02 Uhr | mid
Porsche 911 GT3 R Hybrid (Foto: Porsche)
Mit einem Hybrid-Rennwagen auf Basis des Porsche 911 will der Stuttgarter Sportwagenbauer nun das Potenzial des Sparantriebs für die Straße ausloten. Premiere feiert der Porsche 911 GT3 R Hybrid auf dem Auto Salon Genf.
Kurz darauf soll er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an der Start gehen. Dabei soll es nicht um Platzierungen, sondern in erster Linie um Erkenntnisgewinn für einen möglichen Serieneinsatz gehen.
Der Porsche GT3 R Hybrid kommt ohne die teuren und schweren Batterien anderer Hybridkonzepte aus. Als Energiespeicher dient ein Schwungrad im Innenraum neben dem Fahrer. Der Rotor speichert Energie in Form von Bewegung und wandelt sie bei Bedarf in elektrischen Strom um
So können zwei je 82 PS starke Elektromotor an der Vorderachse versorgt werden, die den 480 PS starken Sechszylinder-Boxermotor im Heck beim Beschleunigen unterstützen. Die Zusatzleistung steht dem Fahrer jeweils für sechs bis acht Sekunden zur Verfügung.
Danach muss das Schwungrad durch die Rückgewinnung von Bremskraft wieder in Rotation versetzt werden. Laut dem Hersteller kann der Hybridantrieb je nach Rennsituation sowohl leistungssteigernd als auch verbrauchsmindernd eingesetzt werden.
Bekannte sind Stromspeichersysteme mit Schwungrad bereits seit den 50er-Jahren. Damals testen Verkehrsbetriebe in der Schweiz und Belgien die sogenannten Gyro-Busse, deren Elektromotoren von Schwungrädern mit Strom versorgt wurden. Alle vier bis sechs Kilometer mussten die Rotationsscheiben allerdings an einer Stromtankstelle wieder aufgeladen werden.
Durchgesetzt haben sich die Fahrzeuge trotz vieler ökologischer Vorteile nicht, da das notwendige Ladestationen-Netz sie unflexibel machte. In neuerer Zeit kamen Schwungradhybride durch die Formel 1 zu Bekanntheit, wo sie als Alternativen zu Batteriehybridsystemen entwickelt werden.
mid
E.K. schrieb:
am 13. Februar 2010 um 14:27:37
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40.000 U/min.! Zum Gewicht schweigt sich Porsche aus! Das sagt ja schon alles! Ich empfehle da den Blick Richtung E-Omnibus! Da reden wir
über mehr als eine Tonne u. es wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten aus! Wer was anderes behauptet hat keine Ahnung von Physik! Die Tatsache das sich die Technik nicht durchgesetzt hat, nur bei E-Busen verwendet wurde (versuchszwecken) u. auch das Williams F1 Team dran gescheitert ist sagt ja schon alles!
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Renate schrieb:
am 13. Februar 2010 um 11:09:55
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Was ist eigentlich .
.. ein Dürrhaimer. Habe ich noch nie gehört. Ist das etwas Technisches oder Bürokratisches?
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Boris schrieb:
am 13. Februar 2010 um 11:06:27
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Porsche Flop
Nach dem BMW C100 (Motorradflop des Jahrhunderts) ein weiterer echter DÜRRHAIMER.
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