08.04.2010, 10:20 Uhr
Wer selbst Räder wechselt, sollte auf einiges achten (Foto: ampnet)
Autobesitzern, die ihre Reifen bzw. Räder selbst wechseln, rät die GTÜ aus Gründen der Sicherheit auf einige Punkte zu achten. Unregelmäßig abgefahrene Reifen deuten auf defekte Stoßdämpfer oder eine falsch eingestellte Fahrwerksgeometrie hin. Bei laufrichtungsgebundenden Pneus ist darauf zu achten, dass der Pfeil auf der Reifenflanke an jeder Fahrzeugseite immer in Laufrichtung nach vorne zeigt.
Der ADAC rät bei bereits benutzten Reifen, die besseren Exemplare mit dem tieferen Profil hinten aufzuziehen. Dafür spricht vor allem die höhere Fahrstabilität, insbesondere in Notsituationen und auf nasser Fahrbahn. Das Fahrzeug bricht beim Bremsen und beim Spurwechsel nicht so leicht aus. Das gilt in erster Linie für Fahrzeuge ohne ESP. Gegen die Montage der besseren Reifen auf der Hinterachse sprechen der längere Bremsweg und das schlechtere Aquaplaningverhalten.
Damit keine zu großen Unterschiede zwischen der Profiltiefe der Vorder- und Hinterreifen entstehen, empfiehlt der ADAC die Reifen von Zeit zu Zeit achsweise zu tauschen. Sommerreifen mit weniger als zwei bis zweieinhalb Millimeter Profil sollten ebenso durch Neureifen ersetzt werden wie solche, die älter als zehn Jahre sind. Auf keinen Fall dürfen unterschiedlich abgefahrene Reifen über Kreuz montiert werden.
Bei der Reifenmontage muss zudem auf das vom Hersteller vorgeschriebene Drehmoment geachtet werden. Dazu benötigt man neben dem normalen Radkreuz einen Drehmomentschlüssel. Zu wenig ist genauso schädlich wie zu viel, warnt die GTÜ. Bei zu stark angezogenen Radschrauben werden die selbstsichernden Materialeigenschaften zwischen Felge und Radschraube in Mitleidenschaft gezogen.
Unmittelbar nach der Montage ist für den richtigen Reifendruck zu sorgen. Dabei kann ein Blick auf das Reserverad ebenfalls nicht schaden. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der lässt den Reifenwechsel von einer Fachwerkstatt vornehmen.
Ratgeber: Autopflege-Mythen - Welche Tipps Sie besser ignorieren sollten
Quelle: t-online.de
EISwassermann schrieb:
am 11. April 2010 um 15:09:51
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lieber KLARO
Lieber Klaro Du hast vollkommen Recht. Die besten Reifen immer auf die Vorderachse ! Wer hier die anderen Waschweibgeschichten
verbreitet hat keinen Schimmer, profitiert von Unfällen, von Reperaturen ! Jeder mit etwas Einblick in Fahrphysik-Mechanik kann mir nur lobpreisend zustimmen. Die einzige Ausnahme ist der Motorsport---da immer die Besten nach hinten. Hier auf diesen Seiten vagabundieren leider Neurotiker die sich für F1-Piloten halten---leider--u. jeder ist Fachmann aber von was ?
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Rolf Torring schrieb:
am 11. April 2010 um 14:54:50
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Reifenwechsel
Also wie ist es hiermit
grosse entfernung,Autobahn,hohe Geschw.,wenig Kurven,besser gute Reifen vorne.Kurvige Landstrasse Geschw. anpassen. lol
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mpw schrieb:
am 11. April 2010 um 13:52:07
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Reifentausch
an EGO
nehme einmal ein matchboxauto und simuliere mit einem streifen tesaband einen defekten reifen (rad festkleben) und lasse
dieses modell einmal ein schräges brett herunter rutschen beim defekten vorderrad läuft dein matchboxauto geradeaus und beim defekten hinterrad wird es sich drehen - was lernen wir daraus ? die hochwertigeren reifen gehören nach HINTEN !! oder willst du dich unbedingt auf der autobahn drehen ??
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