15.02.2011, 12:51 Uhr | Auto-Medienportal.Net, t-online.de, mid
Seit Frühjahr 2010 bietet Audi die dritte Generation seines Oberklasseflagschiffs Audi A8. Jetzt legen die Ingolstädter eine gepanzerte Version für Politiker und Topmanager nach. Der neue Audi A8 L Security kann Beschuss durch Hartkernmunition und sogar Handgranaten standhalten.
Technisch basiert der Wagen auf der Langversion des A8. Der 5,27 lange Audi A8 L Security unterscheidet sich optisch kaum von der Serienversion. Um das Gewicht des Wagens zu reduzieren, setzt der Hersteller bei der Karosserie auf Aluminium. Der Einsatz von Leichtbaumaterialen ist angesichts der schweren Panzerung auch nötig. So kommt die Panzerung auf ein Gewicht von mindestens 1,3 Tonnen. So viel wiegen allein die gepanzerten Teile, die Audi in seiner Verlautbarung beschrieben hat. Wie bei Sicherheitsautos üblich, geben die Hersteller aber nicht alle Geheimnisse preis.
Allein die Innenraumpanzerung bringt etwa 720 Kilogramm auf die Waage. In der Sicherheitszelle der Sonderschutz-Limousine, die als selbst tragendes Bauteil in die Karosserie integriert ist, kommen laut Hersteller extrem zähe und widerstandsfähige Materialien zusammen: warmumgeformter Panzerstahl, Aramidgewebe, Keramik, Aluminium in spezieller Legierung und mehrlagiges Glas.
Die Türfenster, die Front- und die Heckscheibe bestehen aus Spezialglas, das auf der Innenseite eine Splitter-hemmende Polycarbonat-Schicht trägt. Das Mehrgewicht bei den Scheiben schlägt mit gut 300 Kilogramm zu Buche. Schließhilfen für die Türen, die zusammen 360 Zusatz-Kilogramm wiegen, sind Serie, eine so genannte Doorstop-Funktion hält die Tür in jeder gewünschten Position.
Der Boden des Fahrzeugs ist mit einer Aluminiumlegierung gepanzert. Um die Sicherheit des A8 noch zu verbessern, überlappen sich die Schutzmaterialien an Übergangsstellen. Optional kann der A8 mit einem Notausstiegssystem geliefert werden. Daneben kann der Wagen auf Wunsch der Kunden weiter individualisiert werden.
Klassischerweise besitzt jedes Cabriolet von Audi ein Stoffverdeck. Doch wie viel Spaß macht das Softtop im Winter? zum Video
Dank der Sicherheitsausstattung erhielt der Wagen die offizielle Zertifizierung des deutschen Beschussamts in München, wonach er die Anforderungen der Beschussklasse VR 7 (Bullet Resistant Vehicles) erfüllt. In dieser Klasse gelten die höchsten Anforderungen im Bereich ziviler Sonderschutzlimousinen. So müssen das Blech und die Verglasung der Fahrzeugzelle gemäß den Bestimmungen dem Beschuss mit NATO-Hartkernmunition standhalten. In Teilbereichen entspricht die Panzerung des Audi A8 L Security sogar den Kriterien der Klassen 9 und 10.
Trotz des Zusatzgewichts durch die Sicherheitsausstattung kommt der Wagen flott voran. Dafür sorgt wie schon bei der Serienversion ein 12-Zylindermotor mit 500 PS. Aus 6,3 Litern Hubraum schöpft der Motor 625 Newtonmeter Drehmoment. Er beschleunigt den A8 in 7,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Zum Vergleich. Der Serien-A8 schafft den Sprint in 4,7 Sekunden.
Mit Rücksicht auf die Reifen ist die Höchstgeschwindigkeit bei 210 km/h abgeriegelt. Auf 100 Kilometer verbraucht die Sonderschutz-Limousine im Mittel 13,5 Liter Kraftstoff. Die Kraftübertragung besorgt eine Achtstufen-Tiptronic. Im kommenden Jahr will Audi eine zweite Motorisierung bereitstellen, die einen geringeren Verbrauch zwischen 10 und 11 Litern ermöglichen soll.
Ab dem Spätsommer 2011 soll der neue A8 L Security zu Preisen ab 400.000 Euro zu haben sein. Zum Vergleich: Die Preisliste für die Serienversion des A8 L startet derzeit bei 137.000 Euro.
Quelle: mid , Auto-Medien Portal
Werner schrieb:
am 15. Mai 2011 um 11:59:19
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Hase
Halse schrieb: am 18. Februar 2011 um 09:50:51
Der gepanzerte Audi..
.... ist wie ein Geschoß auf deutschen Strassen und Autobahnen !
Dürfte keine Zulassung bekommen !
Und was ist dann mit den gepanzerten Fahrzeugen aus München und Stuttgart?
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Werner schrieb:
am 15. Mai 2011 um 11:55:26
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Der Reiche
Also wriklich. Seit wann sind denn nur die amerikanisch angehauchten BMWs und die undichten Mercedes wirkliche deutsche
Autos?
Hier spricht wieder mal nicht der Verstand sondern nur die Vorliebe für bestimmte Marken. Geschichtlich gesehen hat AUDI respektive Horch schon immer Staatskarrossen der gehobenen Klasse gefertigt. Aber das wollen die ewig verblendeten Blöd-Gebildeten hier nicht wissen. Wäre ja schade wenn sie aus Ihrer gewohnten Hassumgebung raus müssten.
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Mist schrieb:
am 9. März 2011 um 11:43:23
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Audi für Politik
Diese schweren Autos verbrauchen viel, wieso diese Sicherheit, da muß man schon viel Angst haben!!! Und das kostet
natürlich unsere Steuergelder!!! Von mir aus könnten die in einem alten Trabbi transportiert werden. Ich finde sowas zum Kotzen, wenn ich schon Steuern zahlen MUß, dann bitte für vernünftige "Dinge"!!!
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