07.12.2011, 09:20 Uhr | Timo Bürger
Zehn Millionen verkaufte Fahrzeuge in knapp vier Jahrzehnten, es ist die "volumenstärkste Modellfamilie": Ohne Frage ist der Audi A4 der Bestseller im Programm der Ingolstädter. Auch in der neuen, nunmehr achten Generation soll das "Weltauto" (Audi) wieder seine Freunde finden. Erster Test mit dem neuen Audi A4 Allroad quattro 3,0 TDI.
"Den Begriff 'Facelift' vermeiden wir am liebsten", heißt es bei Audi. Und in der Tat: Man muss schon genau hinsehen, um den neuen Mittelklässler von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Angeschrägte Ecken am Kühlergrill, neu gezeichnete Stoßfänger, ein paar stärkere Konturen und Linien hier und da. Aber nichtsdestotrotz: Der neue A4 wirkt zackiger als sein Vorgänger.
Markant beim A4 Allroad ist der Grill mit horizontalen Chromapplikationen und runden Nebelscheinwerfern. Auffällig natürlich die ausgestellten Radhäuser mit anthrazitfarbener Beplankung sowie der Unterfahrschutz. Zudem liegt der Wagen 18 Millimeter höher als der Avant.
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Wichtiger ist ohnehin, was sich unter der Hülle tut: Ein Traum ist der Dreiliter-Diesel. Akustisch kaum noch als Selbstzünder zu identifizieren, schiebt er den Allradler mit kräftigen 245 PS und 500 Newtonmetern an. Im Zusammenspiel mit der Siebengang-Automatik S-tronic wird so jeder Beschleunigungsvorgang zum Durchzug ohne Ende. Bei diesen Daten ist es nur Formsache, das der Wagen 240 km/h rennt und der Sprint auf Tempo 100 in 5,9 Sekunden gelingt.
Gleichzeitig ist man mit dem Sechszylinder auch noch sparsam unterwegs. An die 6,2 Liter vom Datenblatt ist naturgemäß nicht heranzukommen. Bei gut sieben Litern bleibt der mindestens 1750 Kilogramm schwere Allradler aber trotzdem - und das bei spaßiger Fahrweise.
Neu ist die elektromechanische Servolenkung. Die arbeitet hervorragend mit dem permanenten Allradantrieb zusammen. Vor allem ist sie sehr leichtgängig, was sogar Wendemanöver mit dem 4,72 Meter langen Kombi zum Kinderspiel macht. Wer noch mehr Präzision beim Kurvenräubern wünscht, der greife zum optionalen Sportdifferenzial, das die Kräfte zwischen den hinteren Rädern verteilt.
Über den Innenraum müssen nicht viele Worte verloren werden: Gewohnt hochwertig und übersichtlich präsentiert sich das Innere dem Fahrer - da musste nicht oft Hand angelegt werden. Der Allroad ist übersichtlich, vorne wie hinten sitzt es sich bequem. 490 bis 1430 Liter Gepäck fasst der Kofferraum, der sich dank ebenem Ladeboden leicht beladen lässt. Auf Wunsch gibt es ein Fixierset oder eine elektromechanische Heckklappe.
Ansonsten halten sich die Änderungen im Innenraum in Grenzen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Mit dem Lautstärke-Regler lässt sich nun auch skippen und das Infotainmentsystem "MMI navigation plus" kommt jetzt mit vier Tasten aus - beides sinnvolle Optimierungen.
Ebenfalls nicht viele Worte müssen über die Sonderausstattungen verloren werden. Die sind so zahlreich, dass eine Aufzählung diesen Text sprengen würde. Vereinfacht ausgedrückt gibt es an Komfort-, Sicherheit- und Sport-Features so ziemlich alles, was Audi derzeit in den Regalen liegen hat. Neu und bei fast allen Modellen serienmäßig ist die Pausenempfehlung, die wie bei Mercedes als Kaffeetassen-Sympol angezeigt wird. Ab 65 km/h ist es aktiv. Zudem ist die Start-Stopp-Automatik bei allen Modellen in Serie verbaut.
Wer einen Kombi mit hoher Alltagstauglichkeit, kräftigem Vorwärtsdrang, tadelloser Verarbeitung und Offroad-Light-Eigenschaften sucht, ist mit dem Audi A4 Allroad quattro bestens bedient. Obendrein gibt es eine Optik, die sich sichtlich von der regulären A4-Familie abhebt. In dieser Kombination ist der A4 sicher kein Allerweltsauto.
So viel Perfektion hat seinen Preis: Ab 48.450 Euro ist der Allradler ab Januar als Sechszylinder mit Siebengang-Automatik zu haben. Wer sich noch für das eine oder andere Komfort-Feature entscheidet, dürfte die 60.000-Euro-Marke knacken. Das wäre dann exakt doppelt so viel wie das Einstiegsmodell: der 120 PS starke 2,0 TDI ist für 29.900 Euro zu haben. Ab Januar steht der Wagen bei den Händlern.
Quelle: t-online.de
Husky schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 19:00:03
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Audi
Der beste Audi war der B3 und der B4!!! alle danach folgenden kannste verlöten!
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Zuschauer schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 18:40:54
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Audi
wenn man glaubt es könnte nicht noch schlimmer kommen, zeigt Audi mit jedem neuen Modell, dass doch
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Fachman schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 18:25:59
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Audi Allroad Teil2
und über die Technik muss man nicht viel sagen. Bekannte VW Technik, also anfällig und teuer
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