11.03.2010, 12:42 Uhr
Dieser Rennwagen ist fast voll öko (Foto: mid Warwick / World First 3)
Mit Abfall-Schokolade im Tank, Karosserieteilen aus Kartoffeln und einem Lenkrad aus Karotten zeigt nun ein Rennwagen-Prototyp das Potenzial nachwachsender Rohstoffe im Automobilbau. Der von Wissenschaftlern der britischen Universität Warwick entwickelte Formel 3-Flitzer ist zu großen Teilen aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt.
Neben Wurzelgemüse spielen auch unter anderem Bohnen und Nüsse in der Konstruktion eine wichtige Rolle. So ist der Rennsportsitz aus Soja hergestellt, die Bezüge bestehen aus Flachs und die Bremspedale enthalten Cashewnuss-Schalen. Der Bio-Dieselmotor wird mit Kraftstoff betrieben, der aus einem Abfallprodukt der Schokoladenherstellung produziert wird.
Unterm Strich sollen so 95 Prozent des Fahrzeugs biologisch abbaubar sein. Ausnahmen sind unter anderem Motorblock, Abgasstrang und Katalysator.
Trotz der Öko-Ausrichtung kann der Rennwagen fahrerisch mit konventionellen Boliden mithalten. Die Entwickler rechnen mit einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von über 230 km/h und einer Spurtzeit von null auf 100 km/h von weniger als vier Sekunden. Somit könne die umweltfreundliche Technik auch in Rennwettbewerben eingesetzt werden.
Die Kosten für die Entwicklung des Fahrzeugs betrugen rund 165.000 Euro. Zurzeit wird das Fahrzeug bei Rennwettbewerben und Messen in der ganzen Welt präsentiert.
Quelle: mid
harry schrieb:
am 18. März 2010 um 18:11:54
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immer diese heulsusen
1. ja es gibt menschen die hunger
2. ja es werden mehr
ihr geht in den supermarkt und kauft mit sicherheit genauso wie
jeder mehr ein als er braucht, also meckert da rum, ich lebe gerne so, das was ich abgeben mag und kann, gebe ich ab, nur will ich mich nicht für den rest der welt verantwortlich fühlen.
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René schrieb:
am 13. März 2010 um 09:01:59
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witzige Vorstellung
... sicher ist, dass Motoren, Auspuffanlagen, Getriebe etc. derzeit an den bewährten Materialien nicht vorbeikommen.
Aber wäre es denn nicht zum einen ökölogisch ziemlich interessant Fahrzeugteile aus Gemüse zu produzieren ? Umdenken sollte wohl mittlererweile jeder ! Allerdings witzig wäre doch die Vorstellung, dass in diesem Falle Gemüsebauern die künftig wichtigsten Rohstofflieferanten für die Automobilindustrie wären
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Remis schrieb:
am 13. März 2010 um 07:59:48
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"Öko-Auto"
Während die einen Lebensmittel zum Autobau nutzen, verhungern andere.
Während die einen ein "Öko-Auto" entwickeln möchten,
pusten andere ihre Renn-Abgase in die Luft.
Verkehrte Welt - meist ohne Sinn und Verstand!
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