05.04.2011, 09:10 Uhr | ps
Ein komplettes Fahrrad aus Nylon - es wiegt gut zwei Drittel weniger als ein herkömmliches Rad aus Aluminium, ist aber genauso stabil. EADS Bristol präsentiert mit dem Airbike ein revolutionäres Herstellungsverfahren, das bald vor allem in der Luftfahrt Anwendung finden könnte.
Hergestellt wurde das Airbike aus Nylonpuder: "Additive Layer Manufacturing" (ALM) nennt EADS das Sinter-Verfahren, mit dem das Fahrrad aus einem Stück gebaut werden konnte - mit Laufrädern, Lagern und Achsen. Beim Sintern wird das Puder in Schichten aufgetragen und anschließend per Laser "gebacken", danach mit einer Art 3D-Drucker ausgedruckt.
Der Rahmen des Nylonbikes ist aus Gründen der Stabilität mit einer Trägerstruktur versehen worden. Der Sattel des Airbikes dagegen wurde dank auxetischer (dehnbarer) Struktur besonders komfortabel. In Anlehnung an die Airbus-Maschine A400M sehen die acht Speichen der Laufräder wie Propeller aus. Statt Kettenantrieb gibt es einen leichten Kevlarriemen.
Wird wie ein Schal um den Hals gelegt: "Hövding" soll Radler bei Stürzen schützen. zum Video
Mit dem Airbike will EADS zeigen, was in Zukunft möglich sein soll: Aus Metall-, Nylon- oder Karbonpulver sollen stabile Bauteile für die Luftfahrtindustrie gebacken werden. Interessant dabei ist vor allem auch das geringe Gewicht: Verglichen mit traditionellen Herstellungsweisen können selbst komplexe Teile um bis zu 65 Prozent leichter produziert werden. Laut Studien spart jedes Kilo, das ein Flugzeug leichter ist, 3500 Dollar an Kerosinkosten. Damit eröffnet sich nicht nur für die Luftfahrtindustrie ein gewaltiges Einsparpotential - auch Autos könnten in Zukunft deutlich an Gewicht verlieren.
Das ALM-Verfahren soll zudem sparsam mit Rohstoffen umgehen. Laut EADS wird im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise beim Sintern nur ein Zehntel des Materials verbraucht, es gibt kaum Abfall. Mit dem Druckverfahren könnten so Teile in aller Welt schnell, kostengünstig und sicher "ausgedruckt" werden - Produktionshallen würden überflüssig werden.
Quelle: t-online.de
Pillemann jun. schrieb:
am 6. April 2011 um 14:40:29
(0)
(0)
Von EADS würd ich mir nicht
mal eine gesinterte Klobrille leasen. Die haben doch nur Probleme, Erbus,€figther, M400,
Kampfhubschrappschrapp Tiger , was können die eigentlich außer unsere Steuergelder zu versenken ? Wenn ich ein Fahrrad brauche dann lieber vom Metzger oder bei Schraubenkarl . Ein guter Heimwerker wie Rodosvom dendron denke ich baut sich sowas selber aus Stereopur, dass ist dann noch leichter und kann an der Uhrenkette getragen werden. Antrieb dann mit einem Gummimotor Reihensexer v. BMW und es kesselt.
mehr
Kommentar melden
Rhabarber schrieb:
am 5. April 2011 um 19:01:48
(0)
(0)
Was denn nun?
"Beim Sintern wird das Puder in Schichten aufgetragen und anschließend per Laser "gebacken", DANACH (?) mit einer Art
3D-Drucker ausgedruckt." Mal abgesehen davon, dass Puder eindeutig maskulin ist (der), ist diese Beschreibung fehlerhaft. Verfahren von "Rapide Prototyping" sind außerdem z.B bei BMW schon lange in Gebrauch und liefern funktionsfähige Bauteile für Fahrversuche, sogar aus Metall (Lasersintern). Eines ihrer Vorzeigeteile ist ein funktionsfähiges Planetengetriebe aus Acryl.
mehr
Kommentar melden
Dipl-Igel schrieb:
am 5. April 2011 um 16:52:25
(0)
(0)
Was wiegt es ? Was kostet es ?
Die Antworten sind aber uninteressant den das wichtigste wird mal wieder verschwiegen. Nylon ist nicht UV
-stabil . Paar Tage Sonne und das Ding kann puderförmig in die Tüte.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Strafft den Hüft- und Taillenbereich und sorgt für ein volleres Dekolleté - jetzt für 19,99 €. von neckermann.de
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special