30.03.2009, 10:53 Uhr | t-online
VW profitiert von der Abwrackprämie (Foto: VW) Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat erste Statistiken zur Nutzung der Abwrackprämie veröffentlicht. Danach profitieren vor allem der VW-Konzern und Opel von den staatlichen Subventionen. Auch ausländische Anbieter mit Kleinwagen im Sortiment konnten ihren Absatz deutlich steigern. Zu den Verlierern zählen dagegen deutsche Premiumanbieter. Dabei sollte die Abwrackprämie allen deutschen Autobauern aus dem Konjunkturtal helfen. Kein Wunder, dass sich nun Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer gegen eine Verlängerung der Abwrackprämie aussprechen.
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Die Abwrackprämie hat die Hersteller auf dem deutschen Automarkt im März deutlich in Gewinner und Verlierer aufgeteilt. Während der für seine Kleinwagen bekannte italienische Autobauer Fiat eine Steigerungsrate zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von über 200 Prozent erzielte, musste der Stuttgarter Premium-Hersteller Mercedes eine Einbuße von fast acht Prozent einstecken, wie aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts vom Donnerstag hervorgeht. In absoluten Zahlen hatte Fiat rund 28.900 Neuwagen abgesetzt, bei Mercedes waren es 27.400 Pkw.
Insgesamt stiegen die Neuzulassungen im März um 40 Prozent auf 401.000 Stück. Neben Fiat schnitt auch die französische Marke Peugeot mit plus 63 Prozent auf 14.300 Einheiten überdurchschnittlich gut ab. Deutlich zulegen konnte zudem Ford mit einem Wachstum von 62 Prozent auf 28.600 Einheiten. Opel setzte mit 33.800 Fahrzeugen 27 Prozent mehr ab.
Die tschechische VW -Tochter Skoda legte um über 95 Prozent auf 25.100 Wagen zu. Daneben konnte der deutsche Branchenprimus Volkswagen seinen Absatz um 36 prozent steigern und schickte 72.100 Neuwagen auf die Straßen. Die VW-Tochter Audi setzte sich vom Negativtrend der übrigen deutschen Premium-Hersteller ab und verbuchte ein Plus von sieben Prozent auf 21.300 Fahrzeuge. BMW , zusammen mit der britischen Tochter Mini lag mit einem Prozent im Minus bei 24.800 Pkw./
Quelle: dpa , AFP
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