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Kia Venga: Familienfreund im Kleinformat

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Autotest Kia Venga: Familienfreund im Kleinformat

08.07.2010, 15:15 Uhr | Holger Holzer

Kia Venga - Mini-Van mit viel Platz (Foto: Kia)

Die bei Familien beliebte Fahrzeugklasse der Vans macht eine Schrumpfkur durch. In den 90er-Jahren gab es die riesigen Schlachtschiffe nach US-Vorbild, einige Jahre später mischten die deutlich handlicheren Kompaktmodelle den Markt auf. Und heute wollen Zwergen-Vans auf Kleinwagenbasis wie der Kia Venga die Mobilitäts- und Transport-Bedürfnisse von Familien befriedigen.

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Kia Venga will pfiffig und variabel sein

Der Kia Venga setzt dabei auf ein variables Sitzkonzept, city-taugliche Wendigkeit und ein pfiffiges Design. Zu Preisen ab 16.960 Euro steht der Fünfsitzer mit einem 125 PS starken Ottomotor und Sprit sparendem Start-Stopp-System beim Händler.

Knackiger Van mit Wiedererkennungswert

Langeweiler-Optik wird heute nicht einmal mehr von knallhart nutzwertorientierten Käufern akzeptiert. Auch praktische Familientransporter sollen etwas her machen. Die Koreaner haben daher ihren neuen Chef-Designer Peter Schreyer - aus dessen Feder unter anderem auch Audis Stil-Ikone TT stammt - auf nur rund 4,07 Metern Länge einen knackig-frechen Fünftürer zeichnen lassen. Die kurze Schnauze mit den großen, leicht aggressiv blickenden Scheinwerfern und dem breit lächelnden unteren Lufteinlass sorgt für Wiedererkennungswert. Seitlich macht die leicht abfallende Dachlinie in Verbindung mit einer ansteigenden Schulter eine sportliche Figur.

Schicker Innenraum

Auch der Innenraum kommt für einen Kleinwagen recht ansehnlich daher. Liebe zum Detail lassen etwa die schön gestalteten runden Bedienelemente für Klima und Radio erkennen. Ebenfalls ein seltener Glücksfall: der problemlose und gut bedienbare iPod-Anschluss am Radio. Damit kann immer noch längst nicht jeder Premiumhersteller aufwarten. Die Materialauswahl im Cockpit wirkt ebenso solide wie die Verarbeitung.

Genug Platz auch im Fond

Fahrer und Beifahrer nehmen auf bequemen, hoch positionierten Sitzen Platz und können sich über viel Raum und eine relativ gute Übersichtlichkeit freuen. Hinten sitzen zwei Erwachsene ebenfalls recht bequem; vor allem, wenn die verschiebbare Rückbank bis zum Anschlag zurückgefahren wird und die Kniefreiheit dadurch fast auf Limousinenniveau steigt. In Gegenrichtung verschoben, vergrößert die Rückbank den Kofferraum, der dann problemlos den größten Wochenendeinkauf aufnimmt.

Kofferraum fasst dank verschiebbarer Rückbank auch mal etwas mehr

Da die Sitzplätze einzeln verschiebbar sind, können auch einige andere Kompromisse zwischen Kniefreiheit und Gepäckraumgröße gefunden werden. Werden dann noch die Lehnen im Fond umgeklappt, ist der Kleinwagen selbst für einen Ikea-Einkauf zu gebrauchen. Die nackten Daten: Bei voller Bestuhlung haben 314 Liter Platz, maximal können 1341 Liter geladen werden. Da kapituliert so mancher größere Kompaktklässler schon lange vorher.

Motorenpalette zwischen 90 und 128 PS

Die Motorenpalette des Mini-Vans ist für ein asiatisches Importmodell umfangreich. Neben zwei Dieseln mit 90 PS und 128 PS, die ihren Verbrauchsvorteil aber nur bei sehr hohem Kilometeraufkommen finanziell umsetzen können, gibt es zwei für die Stadt ideale Benziner. Den Einstieg markiert ein 1,4-Liter-Motor mit 90 PS zum Preis von 14.155 Euro, der für den reinen Einsatz in der City ausreicht.

Spritziger 115 PS-Benziner mit gutem Verbrauch

Wer häufiger auch Autobahn und Landstraße befahren will, greift besser zum 1,6-Liter-Ottomotor mit 115 PS, der deutlich mehr Durchzug und Temperament bietet. Das muntere Vierzylinder-Triebwerk dreht locker hoch und verleiht dem Wagen einen spritzigen Charakter. Bei hohem Tempo wird es allerdings recht laut, was längere Autobahnetappen akustisch etwas anstrengend macht. Ein Drehzahl senkendes Sechsgang-Getriebe an Stelle der serienmäßigen Fünfgangschaltung hätte gut getan. Der Verbrauch hält sich trotzdem in Grenzen, auch dank der optionalen Start-Stopp-Automatik (300 Euro). Bei vorsichtiger Fahrweise sind die vom Hersteller angegebenen 6,2 Liter durchaus machbar. Realistischer sind 6,5 Liter bis sieben Liter.

Gute Ausstattung im Kia Venga

Pluspunkt des Venga ist auch eine ordentliche Serienausstattung. Immer an Bord sind der Schleuderschutz ESP, sechs Airbags sowie die geteilt umlegbare Rückbank. Für 1580 Euro Aufpreis ist dann im Paket alles Wichtige dabei, etwa die Klimaanlage, ein CD-Radio und der Bordcomputer. Dickes Plus auf der Kostenseite: Die in Deutschland ansonsten beispiellose Herstellergarantie von sieben Jahren, die die anfallenden Reparaturkosten übersichtlich hält.

Fazit Kia Venga

In der Klasse der kleinen Familientransporter punktet der Kia Venga mit einem durchdachten Raum- und Bedienkonzept, schickem Design und fairen Preisen. Dabei macht er wenig falsch und stellt so eine interessante Alternative zu Opel Meriva, Skoda Roomster und Citroën C3 Picasso dar.

Bewertung:

Plus: gute Platzverhältnisse, umfangreiche Garantie, variables Gepäckabteil
Minus: hohes Geräuschniveau bei hohem Tempo

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Quelle: mid

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Kommentare (16)

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Thema: " Kia Venga: Familienfreund im Kleinformat"

glücklicher Passat-Fahrer schrieb: am 16. Juli 2010 um 07:04:54
(0) (0) an "Hans"
Wer spricht denn von Wiederverkaufswert? Ich habe nur von Qualität gesprochen, und werde dieses Auto fahren, bis es Schrott ist.
Da werde ich wohl noch einige Zeit vor mir haben, denn mehrere vertragsunabhängige Werkstätten haben mir bestätigt, dass mein verbauter Dieselmotor einer der langlebigsten ist. 300 - 500 tkm. Um wie viel können wir wetten, dass es ein Koreaner nicht so weit bringt? Ich kaufe mir kein Auto, um es später loszuwerden, weil mir die Reisschüssel dann doch nicht mehr gefällt
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kruizamatt schrieb: am 13. Juli 2010 um 16:02:44
(0) (0) @meister13
keine ahnung von nix aber große klappe. selbst der smart entspricht höchsten sicherheitsstandards und der ist ja nun wirklich
mini. und Sie fahren also ein auto das zum mond fliegen kann? ich bin fasziniert... der Kia ist optisch vielleicht nicht das aufregenste auto seiner klasse, aber ich denke nicht dass man ihn unterschätzen sollte. die Koreaner holen stark auf. einzig an diese drei Millionen Knöpfe in der Armaturentafel werde ich mich nie gewöhnen. der Käfer kam mit fünf aus, und fuhr auch.
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Petrochelli schrieb: am 13. Juli 2010 um 14:25:28
(0) (0) meister 13 / keine Ahnung oder
was ? Was Sie hier an Schwachsinn verbreiten erklärt mir auch den Superpfusch in deutschen Kfz -
Werkstätten. Haben Sie falls Sie des Lesens mächtig sind nicht den Haider Unfall mit VW Riesengurke aufarbeiten können ? Schon mal was von kinetischer Energie gehört ? Über Gurt u. Airbag-Systeme sind Kleinwagen genau so sicher. Immer diese Blöddeppen - Sicherheitsfrasen ! Fahren Sie doch den ganzen Tag mit einem Leo II...auch dort erwischt Sie der Sensemann . Sie sind nur 1/2 Kerl .
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